Unser anliegen


ERNEUERBARE ENERGIEN? JA, ABER BITTE IM EINKLANG MIT MENSCH UND NATUR!

 

Die Bürgerinitiative Windvernunft Halver-Schalksmühle setzt sich aus Mitgliedern aus Halver und Schalksmühle zusammen. An dieser Stelle sollte gesagt sein, dass sich der Verein keineswegs gegen erneuerbare Energien stellt, dennoch die geplanten Windkraftanlagen der EnBW auf dem Worthberg scharf kritisiert. 

 

Wir sind der Meinung, dass Standorte für Windkraftanlagen mit Bedacht gewählt werden sollen. Weder ansässigen Bürgern, noch Tieren und Natur darf auf diesem Wege Schaden zugefügt werden.

Lärm, Infraschall und Schlagschatten (hier gehen wir genauer auf die Auswirkungen ein) werden bis in den Ortskern von Schalksmühle und das Gebiet Löh, auch der Bereich der Primusschule, reichen. Das Bild unserer Heimat wird sich durch diese Anlagen dramatisch verändern. 

Damit ist unsere Naherholung in den betreffenden Zonen kaum mehr möglich. 

Insekten, Vögel und andere teilweise bedrohte Tierarten werden durch die Windkraftanlagen millionenfach getötet. Große Waldflächen werden für die Aufstellung gerodet. Die Tragweite dieser Auswirkungen auf die Natur und damit auf uns alle, ist überhaupt nicht absehbar.

 

Wer profitiert von den zusätzlichen Windkraftanlagen in Schalksmühle und Halver?

Windstrom ist eine Zufallsenergie, sie ist nicht kontinuierlich vorhanden und auf lange Sicht nicht speicherfähig, da diese Speicher entweder vollkommen ineffizient oder exorbitant teuer sind.

 

Windkraftanlagen erzeugen Zappelstrom. Diese stark wechselnden Stromeinspeisungen sorgen für erhebliche Probleme bei der Netzstabilität. Überschüssiger Strom muss ins Ausland abgegeben werden, d.h., wir bezahlen dafür, dass der Strom abgenommen wird!

 

Durch die aktuelle Gesetzgebung müssen deutsche Verbraucher hunderte von Millionen Euro für ungenutzten Ökostrom bezahlen. In 2016 wurden 373 Millionen Euro Entschädigungszahlungen an die Anlagenbetreiber gezahlt. 2017 bereits 610 Millionen. In 2018 rechnet man mit über 1 Milliarde Euro. Das alles zahlt der Verbraucher über die EEG-Umlage für Strom, den keiner nutzt.

 

Konventionelle Kraftwerke müssen trotzdem zusätzlich in der Größe des gesamten Strombedarfs vorgehalten werden, damit bei fehlendem Wind ausreichend Strom bereitsteht. Dieser Bedarf steigt proportional mit jeder neuen Windkraftanlage.

 

Windkraftanlagen haben in unserer Gegend einen Wirkungsgrad von unter 20%, folglich erzielen sie nur knapp 1/5 der theoretisch veranschlagten Nennleistung. (Unsere Quelle: https://www.windinvestor.de/ertrag.php)

 

Wer profitiert nun von den zusätzlichen Windkraftanlagen in Schalksmühle und Halver? Die Investoren oder wir?